Zitate

Was kann uns denn trennen?
Nicht die Zeit;
Seit wir lieben, kennen wir die Ewigkeit.

Einmal kommt ein großer Tag und
ich steige zu den Sternen empor,
und berühre die Ewigkeit.

textrenner-50

Nun schlafet süss,
der Himmel gebe,
dass bis dahin euer Leben schließt,
die Liebe lebe.

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Wir fragen immer nur, ob es ein Leben nach dem Tode gebe.
Wir sollten fragen: gibt es ein Leben nach der Geburt?

Samuel Beckett

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Leben

Und wieder ist es Schlafenszeit,
ein grauer Tag zerrann,
und morgen legst du Müh‘ und Kleid
gehorsam wieder an.

Und wenn du manchen Morgen so
dich in den Tag gefügt,
kaum traurig, aber selten froh,
sagt Gott wohl: Es genügt.

Richard von Schaukal

textrenner-50

Schließe mir die Augen beide
Mit den lieben Händen zu!
Geht doch alles, was ich leide,
Unter deiner Hand zur Ruh.
Und wie leise sich der Schmerz
Well‘ um Welle schlafen leget,
Wie der letzte Schlag sich reget,
Füllest du mein ganzes Herz.

Theodor Storm

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Es hat alles seine Zeit,
und alles Tun unter dem Himmel
hat seine Stunde.

Pred. 3,1

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Ich liege und schlafe ganz mit Frieden,
denn allein du, Herr, hilfst mir,
dass ich sicher wohne.

Psalm 4.9.

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Wenn etwas uns fortgenommen wird, 
womit wir tief und wunderbar zusammenhängen,

so ist viel von uns selber mit fortgenommen.
Gott aber will, dass wir uns wiederfinden,

reicher um alles Verlorene und vermehrt um
 jenen unendlichen Schmerz.

Rainer Maria Rilke

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Und so ist‘s mein gewisser Glaube,
dass am Ende alles gut ist
und alle Trauer nur der Weg
zu wahrer heiliger Freude ist.

Friedrich Hölderlin

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In uns ist zweierlei Natur
doch ein Gesetz für beide;
Es geht durch Tod und Leiden nur,
der Weg zur wahren Freude.

Matthias Claudius

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Seelenreise



Fürchte nicht im Sterben, 
dass Dein Leib verfällt, 
weil aus seiner Hülle
 sich Deine Seele schält.


So wirst Du noch im Tode
 vom Irdischen befreit und Deine Seele findet
 den Weg zur Ewigkeit.


Denn Deine Seele schwebt
 gar wunderbar ins Licht, 
zur Ewigkeit des Schöpfers
 hin vor sein Angesicht.

Joseph Albert Stöckl

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Wo?



Wo wird einst des Wandermüden 
letzte Ruhestätte sein? 

Unter Palmen im Süden? 
#
Unter Linden am Rhein?


Werd‘ ich wo in einer Wüste 
eingescharrt von fremder Hand?

Oder ruh’ ich an der Küste 
eines Meeres Strand? 


Immerhin! Mich wird umgeben 
Gottes Himmel, dort wie hier.

Und als Totenlampen schweben 
nachts die Sterne über mir.

Heinrich Heine

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Ich sterbe nicht, ich trete ins Leben ein.

Theresia von Lisieux

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Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, wird leben,
ob er gleich stürbe.

Johannes, 11,25

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Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.

Psalm 23,1

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Es gibt keinen Abschied für diejenigen,
die in Gott verbunden sind.

Pius XII.

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Ich liege und schlafe ganz mit Frieden,
denn allein du, Herr, hilfst mir,
dass ich sicher wohne.

Psalm 4,9

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Von guten Mächten wunderbar geborgen
warten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns, am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer

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Und wenn die Welt morgen untergeht,
so will ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.

Martin Luther

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Wir wollen nicht trauern, dass wir sie verloren haben,
sondern dankbar sein dafür, dass wir sie gehabt haben,
ja, auch jetzt noch besitzen, denn wer heimkehrt
zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie
und ist nur vorausgegangen.

Hl. Hieronymus

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Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
ein flücht’ger Gast im Erdenreich; Woher? Wohin?
Wir wissen nur: aus Gottes Hand in Gottes Hand.

Ludwig Uhland